Du kennst das sicher: Ein schneller Kaffee am Morgen oder das Aufwärmen deines Mittagessens in der Mikrowelle – doch plötzlich wird das Geschirr so heiß, dass du es kaum anfassen kannst oder es zeigen sich sogar kleine Risse. Mit dem richtigen mikrowellengeeigneten Geschirr gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Es erleichtert deinen Alltag und sorgt dafür, dass du Speisen schnell und sicher erwärmen kannst, ohne dir Gedanken über mögliche Schäden machen zu müssen.
Bei der Auswahl deines Mikrowellengeschirrs solltest du nicht nur auf die Optik achten, sondern vor allem auf Funktionalität und Sicherheit. Verschiedene Materialien wie Glas, Keramik oder spezielle Kunststoffe bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Während einige besonders hitzebeständig sind, überzeugen andere durch ihre Leichtigkeit oder Vielseitigkeit. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du beim Kauf achten solltest und welches mikrowellengeeignete Geschirr sich optimal für deine individuellen Bedürfnisse in der Küche eignet.
Materialien für die Mikrowelle: Glasgeschirr, Keramik ohne Metallverzierungen und mikrowellengeeignete Kunststoffe (mit entsprechender Kennzeichnung) sind sichere Optionen.
Tabu für die Mikrowelle: Metalle, Alufolie, Geschirr mit Metalldekor sowie nicht speziell ausgewiesene Kunststoffe können Funken bilden oder schädliche Stoffe freisetzen.
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Die Bedeutung von mikrowellengeeignetem Geschirr in der modernen Küche
In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist mikrowellengeeignetes Geschirr zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder funktionalen Küche geworden. Die richtige Auswahl der Gefäße garantiert nicht nur eine effiziente Erwärmung der Speisen, sondern schützt auch vor gefährlichen Beschädigungen oder chemischen Reaktionen während des Erhitzungsprozesses. Neben praktischen Aspekten spielen auch ästhetische Faktoren eine wichtige Rolle, denn modernes mikrowellentaugliches Geschirr lässt sich perfekt mit anderen Küchenutensilien und hochwertigen Küchenmessern kombinieren. Die Vielfalt an verfügbaren Materialien und Designs ermöglicht es jedem Haushalt, praktische Funktionalität mit persönlichem Stil zu verbinden, ohne Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen.
Materialien für mikrowellenfestes Geschirr: Was ist sicher und was nicht?
Bei mikrowellengeeignetem Geschirr ist die Wahl des Materials entscheidend für sichere Nutzung und Haltbarkeit. Keramik und Glas gelten als besonders empfehlenswert, da sie Mikrowellenstrahlen durchlassen und die Nahrung gleichmäßig erhitzen, ohne selbst heiß zu werden. Kunststoffe sollten nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich als mikrowellengeeignet gekennzeichnet sind, da nicht zertifizierte Plastikbehälter schädliche Chemikalien freisetzen können. Metallisches Geschirr ist grundsätzlich zu vermeiden, da es die Strahlen reflektiert und im schlimmsten Fall Funkenbildung oder einen Brand verursachen kann. Auch kombinierte Materialien wie Keramik mit Goldrand oder metallischen Verzierungen sind riskant und können zu Beschädigungen am Geschirr oder der Mikrowelle führen.
Mikrowellensicher: Keramik, Glas und speziell gekennzeichnete Kunststoffe lassen Mikrowellenstrahlen durch und erhitzen nur die Speisen.
Gefährlich: Metalle, Alufolie und metallverzierte Keramik können Funken und Brände verursachen.
Vorsicht: Nicht mikrowellengeeignete Kunststoffe können schädliche Chemikalien an Lebensmittel abgeben.
Kennzeichnungen und Symbole: So erkennen Sie mikrowellengeeignetes Geschirr

Mikrowellengeeignetes Geschirr ist mit speziellen Symbolen gekennzeichnet, die einen Hinweis auf die sichere Verwendung geben. Am häufigsten findet man das Wellensymbol, das drei wellenförmige Linien zeigt und eindeutig signalisiert, dass das Geschirr für die Mikrowelle geeignet ist. Manchmal erscheint auch ein Mikrowellengerät als Symbol oder die explizite Aufschrift „mikrowellengeeignet“ bzw. „microwave safe“, was besonders bei günstigen Geschirr-Sets hilfreich sein kann. Bei Glasgeschirr ohne Kennzeichnung ist Vorsicht geboten – hier empfiehlt es sich, die Herstellerangaben zu prüfen oder einen Test mit kurzer Erhitzungszeit durchzuführen.
Mikrowellengeeignetes Geschirr aus Glas und Keramik – Vorteile und Besonderheiten
Glas- und Keramikgeschirr zählt zu den zuverlässigsten Optionen für die Mikrowellennutzung, da diese Materialien die Mikrowellen nicht reflektieren, sondern durchlassen und lediglich die Speisen erhitzen. Die glatte, nicht-poröse Oberfläche verhindert zudem die Aufnahme von Gerüchen oder Verfärbungen, was sie besonders langlebig und hygienisch macht. Ein weiterer bemerkenswerter Vorteil ist die Vielseitigkeit dieser Geschirrarten, denn viele Produkte sind nicht nur mikrowellengeeignet, sondern können ebenso im Backofen, Gefrierschrank und in der Spülmaschine verwendet werden. Beim Kauf sollte man dennoch auf spezielle Kennzeichnungen achten, da Glas- und Keramikprodukte mit Metallverzierungen oder bestimmten Glasuren nicht für die Mikrowelle geeignet sein können und im schlimmsten Fall Schäden verursachen.
- Glas und Keramik erhitzen sich nicht selbst in der Mikrowelle, nur die Speisen werden warm.
- Die glatten Oberflächen sind hygienisch und nehmen keine Gerüche auf.
- Viele Produkte sind multifunktional für Mikrowelle, Backofen und Gefrierschrank.
- Metalldekorationen oder spezielle Glasuren können die Mikrowelleneignung einschränken.
Kunststoff-Geschirr für die Mikrowelle: Worauf Sie achten sollten
Bei der Nutzung von Kunststoff-Geschirr in der Mikrowelle sollten Sie stets auf die entsprechende Kennzeichnung achten, die bestätigt, dass das Material mikrowellengeeignet ist. Achten Sie besonders auf Kunststoffe, die als BPA-frei gekennzeichnet sind, da diese keine potenziell schädlichen Chemikalien an Ihre Lebensmittel abgeben. Vermeiden Sie grundsätzlich ältere Kunststoffbehälter mit Kratzern oder Verfärbungen, da diese bei Erhitzung in der Mikrowelle eher problematische Stoffe freisetzen können. Einwegverpackungen und Margarinetöpfe sind in der Regel nicht für die Mikrowellenbenutzung konzipiert und sollten daher durch spezielles mikrowellengeeignetes Geschirr ersetzt werden. Bei der Erwärmung sollten Sie außerdem darauf achten, dass Kunststoffbehälter nicht übermäßig heiß werden und immer ausreichend Abstand zum Mikrowellenboden einhalten, um Verformungen zu vermeiden.
Nur Kunststoffgeschirr mit expliziter Mikrowellenkennzeichnung oder dem Wellensymbol verwenden.
BPA-freie Kunststoffe bieten mehr Sicherheit bei der Erhitzung von Speisen.
Beschädigte oder verfärbte Kunststoffbehälter niemals in der Mikrowelle verwenden.
Mikrowellenfestes Geschirr im Test: Die besten Produkte für Ihren Haushalt
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In unserem umfassenden Test haben wir verschiedene mikrowellenfeste Geschirrprodukte auf ihre Hitzebeständigkeit, Materialqualität und Alltagstauglichkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen Keramik- und Glasgeschirr, wobei besonders die Modelle mit Sicherheitsventil und gleichmäßiger Wärmeverteilung überzeugen konnten. Wer in seiner Küche Wert auf qualitativ hochwertige Utensilien legt, sollte neben mikrowellengeeignetem Geschirr auch die besten Küchenmesser für Zuhause in Betracht ziehen, um sein Küchenarsenal optimal zu ergänzen.
Pflege und Reinigung von mikrowellengeeignetem Geschirr für eine längere Lebensdauer

Die regelmäßige Reinigung von mikrowellengeeignetem Geschirr ist entscheidend für dessen Langlebigkeit und sollte stets gemäß den Herstellerangaben erfolgen. Vermeiden Sie scharfe Scheuermittel und Stahlwolle, da diese die Oberfläche des Geschirrs beschädigen und dessen mikrowellengeeignete Eigenschaften beeinträchtigen können. Bei hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt sich ein Einweichen in warmem Seifenwasser, anstatt mit übermäßiger Kraft zu schrubben. Bewahren Sie Ihr mikrowellengeeignetes Geschirr stets an einem trockenen Ort auf und stapeln Sie es nicht zu hoch, um Absplitterungen oder Risse zu vermeiden, die die Sicherheit in der Mikrowelle gefährden könnten.
- Reinigung gemäß Herstellerangaben für optimale Lebensdauer durchführen.
- Keine aggressiven Scheuermittel oder Stahlwolle verwenden.
- Hartnäckige Verschmutzungen durch Einweichen statt Schrubben entfernen.
- Trocken lagern und vorsichtig stapeln, um Beschädigungen zu vermeiden.
Nachhaltigkeit und Umweltaspekte bei mikrowellentauglichem Geschirr
Bei der Wahl von mikrowellentauglichem Geschirr sollten Verbraucher auch Umweltaspekte berücksichtigen, da nicht alle Materialien gleichermaßen nachhaltig sind. Während Glas und hochwertige Keramik langlebig und vollständig recycelbar sind, hinterlassen viele Kunststoffprodukte einen größeren ökologischen Fußabdruck und können bei häufiger Nutzung Mikroplastik freisetzen. Einige Hersteller bieten inzwischen mikrowellengeeignetes Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus- oder Maiskompositen an, die eine umweltfreundlichere Alternative darstellen. Beim Kauf lohnt es sich daher, auf Umweltsiegel zu achten und Produkte zu bevorzugen, die sowohl praktisch für den Mikrowelleneinsatz als auch langlebig und ressourcenschonend in der Herstellung sind.
Häufige Fragen zu Geschirr mikrowellengeeignet
Woran erkenne ich, ob mein Geschirr für die Mikrowelle geeignet ist?
Mikrowellentaugliches Geschirr ist in der Regel mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet – meist stilisierte Wellen oder ein Mikrowellensymbol mit der Aufschrift „microwave safe“. Bei fehlender Kennzeichnung hilft die Materialbeschaffenheit: Keramik, Porzellan und hitzebeständiges Glas sind generell mikrowellenfest. Bei Kunststoffbehältern achten Sie auf die Bezeichnung „mikrowellenfest“ oder „microwave safe“. Metallhaltige Behältnisse, Aluminiumfolie und Geschirr mit Goldrand oder metallischen Verzierungen sind grundsätzlich ungeeignet, da sie Funkenbildung und Beschädigungen der Mikrowelle verursachen können. Im Zweifelsfall können Sie einen einfachen Test durchführen: Stellen Sie das leere Gefäß zusammen mit einem Glas Wasser für 30 Sekunden in die Mikrowelle – wird nur das Wasser warm, ist das Geschirr geeignet.
Welche Materialien sind grundsätzlich nicht mikrowellengeeignet?
Metallhaltige Materialien sollten niemals in der Mikrowelle verwendet werden. Dazu zählen sämtliche Geschirrteile aus Edelstahl, Aluminium, Kupfer oder Gusseisen sowie Behältnisse mit Metallverzierungen, Goldrand oder Silberdekor. Die Mikrowellenstrahlung kann nicht durch Metall hindurchdringen und wird reflektiert, was zu gefährlicher Funkenbildung, Überhitzung und Schäden am Gerät führen kann. Auch manche Kunststoffe sind ungeeignet: Besonders Einwegbehälter, Margarine-Dosen oder Joghurtbecher können schmelzen oder schädliche Stoffe freisetzen. Melamin-Geschirr ist ebenfalls tabu, da es durch die Erhitzung beschädigt werden kann. Bei feinen Porzellantellern mit Metalldekor besteht ebenfalls die Gefahr, dass sie Schaden nehmen oder die Mikrowelle beschädigen. Im Zweifelsfall immer auf spezielle mikrowellenfeste Behälter zurückgreifen.
Ist Plastikgeschirr in der Mikrowelle gesundheitlich unbedenklich?
Nicht jedes Plastikgeschirr ist für die Mikrowellennutzung unbedenklich. Nur speziell gekennzeichnete Kunststoffbehälter mit dem Hinweis „mikrowellengeeignet“ oder „microwave safe“ sollten verwendet werden. Diese Behältnisse wurden speziell getestet und bestehen aus hitzebeständigen Polymeren, die bei Erwärmung keine schädlichen Substanzen freisetzen. Problematisch sind besonders alte Plastikbehälter, Einwegverpackungen oder Margarinetöpfe, da sie Weichmacher oder Bisphenol A (BPA) enthalten können, die bei Erhitzung ins Lebensmittel übergehen. Bei der Mikrowellennutzung von Kunststoffgeschirr empfehlen Experten, niedrigere Leistungsstufen zu wählen und auf Anzeichen wie Verformung, Verfärbung oder unangenehmen Geruch zu achten. Diese deuten auf thermische Zersetzung hin. Als Alternative bieten sich Mikrowellenbehälter aus Glas, Keramik oder speziellem mikrowellengeeignetem Kunststoff an, die gesundheitlich unbedenklicher sind.
Kann ich normales Porzellangeschirr in der Mikrowelle verwenden?
Einfaches, undekoriertes Porzellangeschirr ist für die Mikrowellennutzung grundsätzlich gut geeignet. Porzellan zeichnet sich durch seine Hitzebeständigkeit und gleichmäßige Wärmeverteilung aus, weshalb es zu den bevorzugten Materialien für die Erwärmung in der Mikrowelle zählt. Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen: Porzellanteller mit Metallverzierungen, Goldrand oder Silberdekor dürfen nicht in die Mikrowelle, da diese Funkenbildung verursachen können. Bei antiken oder besonders dünnen Porzellanstücken besteht zudem die Gefahr von Haarrissen durch zu schnelle Temperaturschwankungen. Qualitativ hochwertiges Tafelporzellan verträgt in der Regel Mikrowellenstrahlung problemlos, jedoch sollten Sie bei unbekanntem Geschirr zunächst einen vorsichtigen Test durchführen: Stellen Sie das leere Gefäß für etwa 30 Sekunden bei mittlerer Leistung in die Mikrowelle – wird es ungewöhnlich heiß, ist es nicht mikrowellentauglich.
Wie kann ich Geschirr auf Mikrowellentauglichkeit testen?
Um die Mikrowellentauglichkeit eines Geschirrteils zu überprüfen, können Sie einen einfachen Test durchführen: Stellen Sie das zu testende leere Gefäß zusammen mit einem mikrowellenfesten Becher voll Wasser für 30 Sekunden bei mittlerer Leistung in die Mikrowelle. Das Wasser im Becher dient dabei als „Energiefänger“, damit die Mikrowelle nicht leer läuft. Nach Ablauf der Zeit sollte das getestete Gefäß kühl oder nur leicht warm sein, während sich das Wasser erhitzt hat. Wird das Geschirrteil hingegen heiß oder bilden sich gar Funken, ist es nicht mikrowellenfest und sollte keinesfalls weiter verwendet werden. Bei Kunststoffbehältern achten Sie zusätzlich auf Anzeichen wie Verformung, Verfärbung oder unangenehmen Geruch. Diese Tests geben Ihnen Sicherheit, wenn Mikrowellen-Symbole oder Herstellerangaben zur Mikrowellentauglichkeit fehlen.
Welche Alternativen gibt es zu herkömmlichem mikrowellengeeignetem Geschirr?
Als Alternativen zu herkömmlichem Mikrowellengeschirr bieten sich verschiedene spezialisierte Produkte an. Besonders praktisch sind Behälter aus mikrowellenfestem Borosilikatglas, die temperaturschockbeständig sind und gleichzeitig für Ofen, Gefrierschrank und Spülmaschine taugen. Für umweltbewusste Verbraucher gibt es nachhaltige Optionen aus Bambusfaser-Komposit, die biologisch abbaubar und dennoch mikrowellenfest sind. Spezielle Mikrowellen-Dampfgarer aus Silikon ermöglichen gesundes Garen ohne zusätzliches Fett. Für unterwegs eignen sich zusammenklappbare Silikon-Lunchboxen, die platzsparend und dennoch hitzefest sind. Innovative Keramikbehälter mit Vakuum-Dichtungen halten Speisen länger warm und können direkt in der Mikrowelle erhitzt werden. Bei all diesen Alternativen sollte stets auf entsprechende Kennzeichnung und Qualität geachtet werden, um die Langlebigkeit und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten.